Surf und SUP Spotguide

In diesem Surf und SUP Spotguide findest du einige Windsurf- und SUP-Spots an den deutschen und niederländischen Nordsee- und Ostsee Küsten, sowie einige Binnenreviere. Vorteil dieser Spots ist der mehr oder weniger grosse Stehbereich, also ideale Anfängerreviere. Die Nordseeküste ist in der Regel den Gezeiten unterworfen, hier bitte den Tidenkalender vorher checken.

(Diese Liste wird nicht aktualisiert, daher alle Angaben ohne Gewähr)

NIEDERSACHSEN

NIEDERSÄCHSISCHES WATTENMEER - NORDDEICH

Norddeich ist ein Gezeitenrevier gegenüber den Inseln Norderney und Juist mit einer vorgelagerten Sandbank. Bei auf- und ablaufendem Wasser ist der Spot bis auf den strandnahen Priel stehtief. Surfen und Stand up Paddeln könnt Ihr hier ca. 2,5 Stunden vor und nach Hochwasser. Je nach Wasserstand und Windstärke hat man Bedingungen von Flachwasser bis zu kleinen Windwellen. Aufriggen kann man am Wasser oder direkt am Parkplatz auf einer Wiese. Vorherrschende Windrichtungen sind westliche Winde. Ostwind ist ablandig und sehr böig. Im Wasser befinden sich drei Buhnen, hier muss man aufpassen. An der Surfschule bekommt Ihr bei Bedarf eine Reviereinweisung. Ausserdem gibt es hier auch Leihmaterial und Einlagerungsmöglichkeiten.

Anfahrt: Über die Autobahnen A28 und A31 nach Emden. Bei der Ausfahrt Emden-Nord auf die B210 abfahren und dann ab Georgsheil links auf die B72 in Richtung des Ortes Norden fahren. Von dort weiter nach Norddeich. Der Spot liegt direkt neben dem Hafen.

INSEL NORDERNEY - YACHTHAFEN

Das Revier ist eigentlich ein Binnensee neben dem Yachthafen auf der Wattseite der Insel. Surfen ist hier nur ca. 2 Std. vor und nach Hochwasser möglich, dafür ist das Wasser glatt wie ein Kinderpopo. Bei Ein-und Auslaufen des Wassers ins und aus dem Becken entsteht eine starke Strömung! Beim Übergang zum Wattenmeer befindet sich eine Reihe von Holzpfählen, die quer durch die gesamte Bucht verlaufen und bei Hochwasser überspült sind; hier ist Vorsicht angesagt! Wenn man sein Material direkt am Strand aufbauen möchte, muss man sich bei der ansässigen Kite- und Surfschule melden. Man kann dann mit dem Wagen bis fast an den Strand fahren und sein Equipment abladen, muss aber anschließend das Auto am Hafen parken. Bei Windstille und Flut schönes SUP Revier ausserhalb des Beckens. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich ein Kajak zu leihen.

Anfahrt: Über die Autobahnen A28 und A31 bis nach Emden. Bei der Ausfahrt Emden-Nord auf die B210 und dann ab Georgsheil auf die B72 in Richtung des Ortes Norden fahren und weiter nach Norddeich. Von hier geht die Fähre nach Norderney (ca. 45 min.). Die Insel ist teilweise Autofrei. Die Anfahrt zum Yachthafen ist aber rund um die Uhr gestattet und ausgeschildert. Die Kurtaxe muss vor dem Verlassen der Insel bezahlt werden.

GROSSES MEER

Das grosse Meer ist ein 460 Hektar großer Flachmoorsee zwischen Emden und Aurich, etwa 2 Kilometer lang und 800 Meter breit. Der größte Binnensee Ostfrieslands. An seiner tiefsten Stelle ist er ungefähr einen Meter tief. Die durchschnittliche Wassertiefe liegt jedoch bei 70 - 80 Zentimeter, wobei es im Uferbereich auch schon mal etwas flacher werden kann, also mit langen Finnen aufpassen. Optimal sind westliche Windrichtungen, östliche Richtungen sind hier ablandig. Bei stärkeren Winden wird das Wasser etwas kabbelig. Aufgrund der geringen Wassertiefe und da es hier kein Winterfahrverbot gibt, ist der See jedoch ein gutes Winterrevier. Baut man sein Material auf dem Parkplatz an der Touristeninformation auf, kann man am 60 Meter entfernten Sandstrand aufs Wasser. Der Parkplatz und auch der Strand sind in der Saison jedoch oft voll. Besser man packt seinen Stuff auf einen Surfrolly und baut am Wasser an der Surfschule auf Rasen auf oder parkt einen Parkplatz weiter, von dort sind es ca. 150 m zum Wasser. Ein beliebter Treffpunkt ist auch der Parkplatz am Campingplatz, von hier hat man den kürzesten Weg. Das grosse Meer ist umgeben von zahlreichen kleinen Flüssen und Kanälen, perfekt um mit dem SUP Board die Gegend zu erkunden, welche man sich auch an der Surfschule leihen kann.

Anfahrt: Über die Autobahnen A28 und A31 nach Emden. Bei der Ausfahrt Emden-Nord auf die B210 Richtung Norddeich / Aurich abfahren bis zum kleinen Ort Abelitz. Am Ortsausgang dann der Ausschilderung "Großes Meer" und "Campingplatz" folgen.

DÜMMERSEE - HÜDE

Der ca. 16 Quadratkilometer große Binnensee ist durchchnittlich 1,2 bis 1,5 Meter tief. Die "Surfeinsatzstelle" (heißt wirklich so) in Hüde ist ausgeschildert. Direkt an der Einsatzstelle ist eine Liegewiese, die im Sommer bei gutem Wetter durch Badegäste schon mal voll werden kann. Eine Gastwirtschaft mit Terrasse und Blick auf den See und die Surfschule und der Shop von Joachim runden das Programm ab. Bei westlichen Winden über 4 Beaufort baut sich eine bis zu 80 cm hohe Kabbelwelle auf. Ostwind ist hier ablandig, dafür ist das Wasser spiegelglatt. Man sollte dann weiter draußen surfen, dort ist der Wind nicht ganz so böig wie in Ufernähe. Aus Naturschutzgründen besteht ein Surfverbot vom 1. November bis 31. März. Mehr Infos dazu findest du hier: http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=8493&article_id=43482&_psmand=26. Bei Flaute kann man von hier aus mit dem SUP den See erkunden und in die Hunte paddeln oder ihn mit dem Rad umrunden (ca. 18 km).

Eine weitere Einsatzstelle ist ein Ort weiter in Lembruch. Allerdings sind dort die Parkmöglichkeiten begrenzt, es sei denn man ist Mitglied im dort ansässigen, kleinen Surfclub. Dafür hat man hier einen flachen Sandstrand, was auch den Einstieg leichter macht.

Anfahrt: Der Dümmer liegt zwischen Bremen und Osnabrück. Über die Autobahn A1 Abfahrt Neuenkirchen/Vörden Richtung Damme, Dümmer und Lembruch bis nach Hüde. Über die B51 in Hüde der Ausschilderung Surfeinsatzstelle folgen. Am Straßenende (Rohrdommelweg, so heißt auch die Gaststätte) liegt rechts der große kostenpflichtige Parkplatz.

STEINHUDER MEER - MARDORF (WEISSE DÜNE)

Der größte See Niedersachsens mit einer Fläche von etwa 29 Quadratkilometer hat hier einen Stehbereich von ca. 500 m (bis zur Bofenkette). Der Kite- und der Surfspot liegen direkt nebeneinander. Hier ist auch der beste Einstieg mit dem SUP Board. Bei guten Bedingungen und im Sommer kann es hier schon mal voll werden, bedingt auch durch die vielen Badegäste. Der kleine Strand ist dann recht schnell überfüllt. Bei starken Winden wird es draußen, ausserhalb des Stehbereichs, recht kabbelig. Auf die (markierten) Untiefen aufpassen, hier besteht Schleudersturzgefahr. Der Untergrund ist sehr schlammig und teilweise steinig, also die Surfschuhe nicht vergessen. Am Steinhuder Meer besteht ein Surfverbot in der Zeit vom 1. November bis zum 19. März. Mehr Infos dazu findest du hier: http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=8493&article_id=43482&_psmand=26. Eine Surfscheinpflicht besteht ausserhalb des durch Bojen gekennzeichneten, stehtiefen Bereichs.

Anfahrt: Der Spot befindet sich am Nordufer des Steinhuder Meers, nur 35 km von Hannover entfernt. Östlich von Mardorf liegt der Surfstrand - die einzige offizielle Surfstelle - direkt beim Strandhotel "Weißer Berg". Die kostenfreien Parkplätze am Spot sind nur für Fahrzeuge bis 2 m Höhe zu erreichen. Direkt vor dem Strandhotel und dem Surfshop gibt es weitere (kostenpflichtige) Parkplätze ohne Höhenbeschränkung.

SCHLESWIG-HOLSTEIN - NORDSEE

INSEL AMRUM - FÄHRANLEGER

Die Bucht beim Fähranleger ist sehr flach und nur in den 2 Std. vor und den 2 Std. nach Hochwasser befahrbar. Wegen des geringen Wasserstandes sollte man unbedingt eine kleine oder eine Seegrasfinne mitnehmen. Auch der Einstieg ist etwas unbequem, da es über Treppen und einen Steinwall ins Wasser geht.

Anfahrt: Mit der Fähre ab Dagebüll nach Amrum. Die Überfahrt dauert ca. 2 Stunden. Der Spot liegt direkt beim Fähranleger im Süden der Insel bei Wittdün.

ST. PETER-ORDING - ORDINGER STRAND

Der Ordinger Strand ist nur bei Ebbe in den vom Meer abgegrenzten Prielen stehtief und hat dort Flachwasser. Dann kommen Freerider, Trickser und Heizer auf ihre Kosten. Auch die Schulung von Einsteigern findet bei Ebbe statt. Bei ablandigem Ostwind ist auch die Nordsee flach und ohne Welle. Wer hier surfen geht, sollte den Wasserstart gut beherrschen. Auch die Strömungen bei auf- bzw. ablaufendem Wasser sind nicht zu unterschätzen! Für den Notfall hat die Surfschule und der DLRG jedoch jeweils ein Rettungsboot im Einsatz. Ansonsten ist es ein gutes Revier für Brandungseinsteiger. Das Wassersportcenter X-H2O, eine DLRG-Station, Toiletten und ein Restaurant sind direkt am Strand, der hier bis zu 2 Kilometer breit sein kann. Dementsprechend weit kann auch der Fußmarsch vom Auto zum Wasser werden. Die Überfahrt mit dem Auto zum Sandstrand ist nur von Mitte Mai bis Mitte September geöffnet. Schönes SUP-Revier auf der Nordsee mit und ohne Wellengang, je nach Windstärke.

Anfahrt: Die A23 bis Heide und weiter auf der B5 bis Tönning fahren, dann Ausfahrt zur B202 nach Garding und St. Peter-Ording nehmen. Hinter Brösum bei Ording-Nord ist die Überfahrt zum Sandstrand.

ST. PETER-ORDING - SÜDSTRAND

Das Stehrevier ist hier ein breiter flacher Priel, der nur in den 3 bis 4 Stunden bei Flut befahrbar ist. Er liegt auf dem Weg vom Strand zum Brandungsspot. Ansonsten ist es ausschließlich ein Brandungsrevier. Im Gegensatz zum Ordinger Strand darf hier der Strand nicht mit dem Auto befahren werden, was für recht lange Tragewege sorgt. Der Parkplatz ist am Deich und kostenpflichtig. Ein gutes SUP-Revier für Wellenfreaks.

Anfahrt: Die A23 bis Heide fahren und weiter auf der B5 bis Tönning, dann die Ausfahrt zur B202 nach Garding und St. Peter-Ording nehmen. Kurz vor Brösum links ab Richtung St. Peter Dorf (Süd). Weiter durch das Zentrum zur Strandüberfahrt zum Südstrand.

BÜSUM - SANDSTRAND

Dieses Revier liegt auf einer Halbinsel in der Perlenbucht zur Nordseeseite hin. Ein Tidenrevier mit viel Stehtiefe, daß nur für 4-5 Stunden bei Flut befahrbar ist. 150 m hinter der Nordsee zur Landseite, hinter dem Sandstrand, liegt ein kleines, ca. 150 mal 400 Meter großes Becken mit einem großen, stehtiefen Bereich, welches man auch bei Ebbe befahren kann. Auf diesem See kommt der Wind ungehindert an, es entsteht kaum Kabbelwelle und man hat fast perfektes Glattwasser.

Anfahrt: Die A23 bis zur Ausfahrt Heide-West fahren, dann weiter die B203 bis Büsum und der Ausschilderung zum Sandstrand folgen.

MELDORFER BUCHT

Die Meldorfer Bucht ist ein Tidenrevier, daß nur für ca. 2 Stunden vor und nach Hochwasser befahrbar ist. Sie ist hier sehr flach. Man sollte eine kleine Finne oder Seegrasfinne im Gepäck haben. Nordwestliche Winde funktionieren am besten, aber auch Südwest geht, dann kann man einen Schlag quer durch die Bucht nach Büsum machen. Bei auf- und ablaufendem Wasser auf die Strömung achten! Ein Tidenkalender gehört an der Nordsee immer ins Reisegepäck. Den Platz auf dem Wasser muss man sich zwar mit Kitern teilen, allerdings wird es hier nie so richtig voll.

Anfahrt: Die A23 über Itzehoe bis zur Ausfahrt Albersdorf fahren. Dort dann ab Richtung Meldorf. Bei Meldorf führt eine Straße von der B5 ab in Richtung Speicherkoog und Meldorfer Hafen.

MELDORFER SPEICHERKOOG

Der Speicherkoog ist ein tidenunabhängiges Revier und nur in der Nähe des Ufers stehtief. Zur Mitte hin wird es tiefer. Bei starken Winden wird das Wasser recht kabbelig. Dafür kann man auf Rasen aufriggen. Der Wind kommt hier aus allen Richtungen recht frei an. Man hat also den Wind der Nordsee, aber keine Wellen und Gezeiten. Die Kite- und Surfzone sind voneinander getrennt.

Anfahrt: Die A23 über Itzehoe bis zur Ausfahrt Albersdorf fahren. Dort ab Richtung Meldorf. Bei Meldorf führt eine Straße von der B5 ab in Richtung Speicherkoog und Meldorfer Hafen.

SCHLESWIG-HOLSTEIN - OSTSEE

HALBINSEL SCHWANSEN - MAASHOLM

Der Spot liegt am Wormshöfter Noor, einer Bucht an der Schlei, und ist auch an guten Tagen selten überfüllt. Auch hier gibt es einen großen Stehbereich und Flachwasser. Die Surfschule von Christoph Winter liegt gleich am Ortseingang. Der Einstieg erfolgt über einen breiten Holzsteg. Auf der anderen Seite vom Schulspot am großen Parkplatz liegt der Strand. Hier ist auch die beste Möglichkeit, um mit dem SUP Board einzusteigen.

Anfahrt: Von der B199 zwischen Kappeln und Flensburg ein paar Kilometer nach Kappeln rechts ab nach Maasholm. Direkt am Ortseingang liegt die Bucht.

ECKERNFÖRDER BUCHT - ECKERNFÖRDE

Ein etwa 250 Meter großer Stehbereich mit Flachwasser und zwei vorgelagerten Sandbänken. Erst nach den Sanbänken wird es tiefer und kabbeliger. Auch hier entsteht bei Ost ein Düseneffekt, der den Wind nochmal verstärkt. Der Surf Club Eckernförde und die Surfschule Ecktown sind hier ansässig. Ebenso gibt es Duschen, sanitäre Anlagen und ein Rettungsboot. Nette Atmosphäre.

Anfahrt: Von der A7 bei der Abfahrt Rendsburg/Büdelsdorf auf die B203 Richtung Eckernförde abfahren. Weiter durch den Ort bis zum Strand.

ECKERNFÖRDER BUCHT - LINDHÖFT

In Lindhöft sind die Bedingungen ähnlich wie in Schwedeneck. Ein circa 50 Meter großer Stehbereich am Sand- und Kiesstrand, dann vorgelagerte Sandbanke, auf der die Wellen brechen. Der Stehbereich bleibt auch hier flach, tiefer wird es erst dahinter. Bei westlichen Winden sind die Sandbänke manchmal zu flach und es besteht Schleudersturzgefahr. Durch die Lage des Spots entsteht bei Ost ein Düseneffekt, der den Wind nochmal verstärkt, so das man hier oft eine Windstärke mehr als an der Küste hat. Bei starkem Nord-Ost-Wind bauen sich an den Sandbänken auch größere Wellen auf, dann sollte man schon gut surfen können und den Wasserstart beherrschen. Vom Strand aus vor den Sandbänken bleibt das Wasser jedoch immer flach bis kabbelig.

Anfahrt: Von der B76 zwischen Eckernförde und Kiel abfahren bis nach Lindhöft und weiter bis zum Strand.

ECKERNFÖRDER BUCHT - SCHWEDENECK

Bei Schwedeneck in der Eckernförder Bucht fällt der Sandstrand nur langsam ab und der Stehbereich geht über etwa 150 Meter. Weiter draußen, hinter der vorgelagerten Sandbank, wird das Wasser tiefer und es entstehen bei westlichen Winden leichte Dünungswellen, die bei starkem Nord bis Ost Wind auch schon mal höher werden können. Im Stehbereich vor der Sandbank bleibt die Ostsee jedoch flach. Hier gibt es eine Surfschule und einen Campingplatz direkt am Spot. Bei Flaute empfiehlt es sich, mit dem SUP in Ufernähe ein Stück Richtung Eckernförde zu paddeln. Das Wasser ist hier glasklar.

Anfahrt: Von der B76 zwischen Eckernförde und Kiel abfahren bis nach Surendorf / Grönwohld und weiter bis zum Strand.

KIEL - FALCKENSTEINER STRAND

Der Falckensteiner Strand ist ein flach abfallender Sandstrand. Ideal bei Ost und Südost, dann ist das Wasser schön flach und der Wind beständig. Bei Nord und Nordost über 5 Beaufort kommen die Wellen. Bei westlichen Windrichtungen ist es auch flach, allerdings weht der Wind dann ablandig. Etwa 800 Meter weiter draußen beginnt das Fahrwasser, also aufpassen.

Anfahrt: Von Kiel auf der B503 nach Norden über den Nord-Ostsee-Kanal fahren und dann Richtung Schilksee rechts abbiegen. Weiter bis zum Falckensteiner Strand.

GROSSRAUM KIEL - LABOE

Laboe hat einen großen Stehbereich und Flachwasser bis zur etwa 500 Meter vorgelagerten Sandbank. Dahinter beginnt auch sofort die Fahrrinne. Kabbelig wird es nur bei starkem Wind. Lediglich direkt vor der Surfschule am U-Boot "U-995" gibt es eine etwa 50 Meter lange, tiefe Fahrrinne, durch die seinerzeit das U-Boot an Land gezogen wurde. Dort wird es sehr plötzlich sehr tief. Bei starken südwestlichen Winden wird das Wasser aus der Kieler Bucht gedrückt und die Sandbänke fallen sehr flach, hier unbedingt aufpassen. Von April bis Oktober ist das Surfen und SUPen nur vor der Surfschule erlaubt. Die restliche Zeit darf man auch vor dem Schwimmbad aufs Wasser. Parkmöglichkeiten gibt es in Laboe genug, allerdings in der Regel kostenpflichtig.

Anfahrt: Von der B502 zwischen Kiel und Schönberg Richtung Laboe abzweigen. In Laboe zum U-Boot "U-995" an den Strand fahren.

GROSSRAUM KIEL - HEIDKATE

In Heidkate hat man einen stehtiefen Bereich von etwa 200 Meter bis zur äußeren Sandbank. Bei starken westlichen und südwestlichen Winden wird es auf den Sandbänken sehr flach, Schleudersturzgefahr ! Dahinter wird das Revier zu einem Brandungsspot mit, je nach Windstärke und -richtung, kleinen bis großen Wellen. Am Leuchtturm befindet sich eine Surfschule; ein Motorboot für Notfälle gibts beim Nordwind-Wassersport-Center, ebenso wie ein Restaurant.

Anfahrt: Von der B502 zwischen Kiel und Schönberg nördlich von Schönberg nach Wisch abzweigen und weiter in Richtung Heidkate bis zum Strand fahren.

HOHWACHTER BUCHT - SEHLENDORF

Sehlendorf ist ein Stehrevier mit flach abfallendem, feinem Sandstrand. Bei stärkeren Winden ein Brandungsrevier, wird von der Wellenfraktion auch als Alternative zu dem Brandungsspot in Weißenhaus gesehen. In der Saison, von Anfang Mai bis Ende September, ist ein großer Teil der Wasserfläche als Badezone ausgewiesen, was den surfbaren Bereich natürlich eingrenzt, zumal der Spot im westlichen Teil an ein Naturschutzgebiet grenzt. Es gibt einen kleinen, gebührenpflichtigen Parkplatz, eine Surfstation und eine DLRG-Station. Nord-Nordwest bis Nordost und Südwest funktionieren hier am besten, wobei bei nordwestlichen Winden die Windabdeckung durch Hohwacht den Wind sehr böig macht.

Anfahrt: Auf der B202 zwischen Kiel und Oldenburg geht es in Höhe Kaköhl ab Richtung Sehlendorf. Der Surfstrand liegt links vom Campingplatz, direkt hinterm Sehlendorfer Binnensee.

FEHMARN SUND - GROSSENBRODE (WESTUFER)

Der Stehbereich ist hier bis zu 300 Meter breit bis zur vorgelagerten Sandbank, die man gut erkennen kann. Wegen dem sehr flachen Wasser eignet sich dieser schöne Sandstrand eigentlich nur für Kiter oder Windsurf-Einsteiger, die immer festen Boden unter den Füßen haben wollen. Freerider mit langen Finnen sind hier fehl am Platz. Zusätzlich sind zahlreiche Steine im Wasser, die radikale Abgänge verursachen können. Erst hinter der Sandbank wird es tiefer. Ein Schotterparkplatz liegt gleich am Deich und aufgeriggt wird auf Rasen. Mit dem SUP sollte man hier keine Probleme bezüglich der Wassertiefe haben. Durch das klare Wasser kann man eventuelle Hindernisse gut erkennen.

Anfahrt: Von Süden kommend an der letzten Ausfahrt vor der Fehmarnsundbrücke raus Richtung Großenbrode und direkt links abbiegen. Hinter der Brücke gleich wieder links, vorbei am AWO-Heim. Eine kleine Straße führt zum Parkplatz am Strand.

FEHMARN - ORTH (ORTHER REEDE)

Der Spot in Orth besteht eigentlich aus zwei Spots, nämlich der Ost- und der Westbucht. Je nach Windrichtung kann man sich aussuchen, wo man surfen will. Da die beiden Buchten für verschiedene Windrichtungen geeignet sind, kommt Ihr hier also fast immer aufs Wasser. Steh- bis Hüfttiefe hat man beinahe überall. Es bläst in der Regel ein sehr konstanter Wind und es entsteht kaum Kabbelwelle. Trotzdem hat man auf dem Wasser viel Platz, da es hier normalerweise nie so richtig voll wird.

Anfahrt: Auf der B207 bis nach Fehmarn fahren, dort an der ersten Abfahrt Richtung Landkirchen und sofort wieder links Richtung Albertsdorf abbiegen. An Albertsdorf vorbei durch Westerbergen, Lemkenhafen und Gollendorf nach Orth.

FEHMARN - LEMKENHAFEN (ORTHER REEDE)

Lemkenhafen ist nur bei westlichen Winden empfehlenswert. Durch das sehr flache Wasser sowie einigen Steinen unter der Wasseroberfläche kann man sich schnell die Finne ruinieren oder, noch schlimmer, einen erstklassigen Schleudersturz hinlegen. Deshalb gehört unbedingt eine kleine oder Seegrasfinne ins Gepäck.

Anfahrt: Auf der B207 bis nach Fehmarn, dort an der ersten Abfahrt Richtung Landkirchen abzweigen und sofort wieder links in Richtung Albertsdorf fahren. An Albertsdorf vorbei durch Westerbergen nach Lemkenhafen.

FEHMARN - WESTERBERGEN (ORTHER REEDE)

Noch ein Spot an der Orther Reede, die hier, besonders in Ufernähe und rund um die zwei kleinen Inseln, besonders flach ist. Es besteht Schleudersturzgefahr. Eine kleine oder Seegrasfinne kann schlimmeres verhindern. Ansonsten sind die Bedingungen ähnlich wie überall an der Reede. Aufriggen kann man bequem auf Rasen.

Anfahrt: Auf der B207 bis nach Fehmarn fahren, dort an der ersten Abfahrt Richtung Landkirchen und sofort wieder links Richtung Albertsdorf abzweigen. An Albertsdorf vorbei nach Westerbergen.

FEHMARN - GOLD (ORTHER REEDE)

In Gold sind die Bedingungen ähnlich wie in Strukkamphuk, liegt der Spot doch gleich um die Ecke. Die Stehtiefe geht über einen großen Bereich und das Wasser wird bei stärkeren Winden kabbelig.

Anfahrt: Auf der B207 bis nach Fehmarn fahren, dort an der ersten Abfahrt in Richtung Landkirchen abbiegen und direkt wieder links in Richtung Albertsdorf. Durch den Ort durchfahren Richtung Gold.

FEHMARN - STRUKKAMPHUK (ORTHER REEDE)

Die Orther Reede hat hier einen stehtiefen Bereich von ungefähr 150 - 200 Meter in Sichtweite der Fehmarnsundbrücke. Wem es am Wulfener Hals zu voll ist, der hat hier eine etwas ruhigere Alternative. Das Wasser ist zwar nicht so glatt wie am Burger Binnensee, aber immer noch sehr gut fahrbar. Die einzigen sinnigen Windrichtungen sind von Süd bis West. Östliche und nördliche Winde sind zu böig. Der Zugang zum Spot führt über den Campingplatz Strukkamphuk.

Anfahrt: Auf der B207 bis nach Fehmarn fahren, dort an der ersten Abfahrt in Richtung Landkirchen abbiegen und gleich wieder links in Richtung Strukkamp. Weiter durch den Ort in Richtung Campingplatz Strukkamphuk. Parken kann man am Platz.

FEHMARN - GRÜNER BRINK

Ein Revier im Norden der Insel Fehmarn. Der Spot liegt westlich des Fähranlegers. Nördliche bis östliche Winde kommen hier ohne Hindernisse an. Bis 5 Beaufort gibts einen großen Stehbereich über etwa 700 Meter, ab 6 Windstärken ist der Spot jedoch ein Brandungsrevier. Einige hundert Meter weiter draußen liegt eine Sandbank, an der sich die Wellen aufbauen. Selbst hier kann man meistens noch stehen, Bodenkontakt ist jedoch nicht zu befürchten. Bis 5 Beaufort hat man hier Slalom- und Freestyle-Bedingungen. Den Strand und das Wasser teilt man sich allerdings mit vielen Kitern, dafür riggt man Materialschonend auf Rasen auf. Bei guten Bedingungen kann es schnell sehr voll werden, da im Sommer auch eine große Badezone ausgewiesen ist. Diese wird von der DLRG überwacht. Hier herrscht absolutes Surf- und Kiteverbot!

Anfahrt: Auf der B207 bis nach Fehmarn fahren. In Puttgarden vor dem Fährhafen nach links abbiegen und hinter dem Weiler Johannisberg nach rechts Richtung Grüner Brink halten. Am Deich dann wieder rechts.

FEHMARN - WULFENER HALS

Ein beliebtes Revier auf Fehmarn am Burger Binnensee mit sehr großem Stehbereich und Flachwasser. Bei starken nordwestlichen Winden ist es allerdings teilweise so flach, daß man mit etwas längeren Finnen aufpassen sollte. Deshalb unbedingt eine kleine Finne einpacken. Tiefer wird es erst in der Fahrrinne auf der gegenüberliegenden Seite. Hier hat der See auch einen Ausgang zur Ostsee. Zu Ferienzeiten und an guten Tagen wird es auf dem Wasser sehr voll. Eine Surfschule von Windsurfing Hamburg und Shop sind auf dem Campingplatz direkt am Wasser. Über den Platz kommt man auch an den Ostseestrand und kann auf der offenen See mit Blick auf die Fehmarnsundbrücke surfen. Das Wasser ist hier jedoch etwas kabbeliger und nicht so flach wie auf dem Binnensee. Tagesbesucher parken kurz vor dem Platz auf der linken Seite mit Wasserzugang. Dort sind reichlich Parkplätze vorhanden. Bei Flaute kann man mit dem SUP Board auf dem flachen See oder auf der Ostsee mit Blick auf die Fehmarnsundbrücke paddeln.

Anfahrt: Auf der B207 bis Fehmarn fahren, dort an der ersten Abfahrt in Richtung Avendorf abbiegen und im Ort weiter Richtung Wulfen, dort weiter bis zum Wulfener Hals.

FEHMARN - BURGTIEFE

Burgtiefe ist ein Surf- und SUP-Revier nicht weit vom Wulfener Hals auf der anderen Seite des Burger Binnensees, ebenfalls mit einem großen Stehbereich. Wem es am Wulfener Hals zu voll wird, der findet hier mehr Platz und perfektes Glattwasser, daß bei starken Winden etwas kabbelig wird. West und Ost sind die einzigen Windrichtungen, die gut fahrbar sind. Alle anderen Richtungen sind sehr böig. Die Charchulla-Twins betreiben hier eine Surfschule mit Shop. Der Spot liegt in der Nähe des Ferienzentrums Südstrand.

Anfahrt: Man fährt auf der B207 bis nach Fehmarn und biegt dann rechts ab in Richtung Burg. In Burg geht es weiter über die Strandallee in Richtung Burgtiefe. Am Anfang des Ferienzentrums gegenüber der Hochhäuser liegt die Surfschule der Charchulla-Twins direkt am Burger Binnensee. Dort ist auch die beste Einstiegsmöglichkeit.

LÜBECKER BUCHT - PELZERHAKEN

In Pelzerhaken reicht der Stehbereich mit 1,5 Kilometer Länge etwa 400 Meter ins Wasser, bis zur vorgelagerten Sandbank. Dahinter wird das Wasser tiefer und bei stärkeren Winden entsteht eine Kabbelwelle mit kleinen Sprungrampen. Der Einstiegsbereich ist sehr flach mit einem schönen breiten Strand. Hier hat man viel Platz zum Aufriggen. Die Infrastruktur ist hier komplett mit Surfschule, Shop und Surfclub, sanitären Einrichtungen und Kiosk. Der surfbare Windbereich beträgt etwa 260°, d.h. man kann hier bei fast allen Windrichtungen aufs Wasser, außer bei Nordwest, der ist ablandig. Bei Windstille kommt das SUP zum Einsatz. Man paddelt auf glattem Wasser die Küste hinunter und genießt die Aussicht auf den Strand mal von der anderen Seite.

Anfahrt: Von der A1 Richtung Neustadt (Abfahrt 13/14) abfahren. Weiter über die Strasse nach Pelzerhaken. Im Ort dem Hinweisschild zur Klinik folgen.

MECKLENBURG-VORPOMMERN

SALZHAFF - PEPELOW

Der beliebte Spot hat einen sehr großen Stehbereich mit mehreren hundert Metern. Durch das flache Wasser gibt es hier im Sommer viel Seegras, deshalb die Seegrasfinne nicht vergessen. Ein relativ schmaler Strand, der in der Saison nicht nur durch Surfer, sondern auch durch Kiter und Badegäste sehr voll werden kann. Der Zugang erfolgt über den Campingplatz, auch für Tagesgäste. Auf dem Platz hat eine Kitesurfschule ihren Sitz, gleich neben dem Platz gibt es eine Windsurfschule. Schönes und sicheres SUP-Revier bei Windstille.

Anfahrt: Von der A20 auf die B105 Richtung Rostock fahren. Bei Neubukow in Richtung Pepelow/Salzhaff abzweigen. Im Ort dann Richtung Strand und Campingplatz.

SAALER BODDEN - BORN AUF DARSS / ZINGST

Der Saaler Bodden ist ein typisches Boddengewässer mit Flachwasser bis hin zu maximal einen halben Meter hohen Windwellen. Bei guten Bedingungen an Wochenenden und in der Saison wird es am Einstieg etwas eng, da er auf beiden Seiten von Schilf begrenzt ist - auf dem Wasser verteilt sich das Ganze aber. Der sehr große Stehbereich und das flache Wasser machen den Spot auch für viele Kiter interressant, jedoch man verträgt sich und Rücksicht sollte man sowieso aufeinander nehmen. Die beste Windrichtung ist Südwest, dann kann man fast parallel zum Ufer immer im stehtiefen Bereich an der Küste entlang rasen. Mit langen Race-Finnen dem Ufer nicht zu nahe kommen, Schleudersturzgefahr! Parkplätze (kostenpflichtig) sind auf der ausgeschilderten "Surfwiese" direkt am Bodden genügend vorhanden, übernachten darf man hier jedoch nicht, was auch  kontrolliert wird. Am besten ein paar Meter vor dem Spot auf dem Wiesenparkplatz kostenfrei übernachten oder auf den angrenzenden Campingplatz ausweichen. Hat man auf der Surfwiese seinen Obulus bezahlt, darf man die sanitären Anlagen mit warmen Duschen auf dem Campingplatz nutzen. Der Campingplatz hat auch einen eigenen Zugang zum Wasser.

Anfahrt: Von der B105 Richtung Darß/Zingst abzweigen. Die Straße verläuft zwischen Ostsee und Saaler Bodden durch den Inselteil Fischland. Später dann der Ausschilderung Richtung Born folgen. Der Spot und der Campingplatz liegen südwestlich des Ortes (beschildert).

SCHAPRODER BODDEN - SUHRENDORF AUF RÜGEN

Beinahe das gesamte Gewässer zwischen den Inseln Ummanz und Hiddensee ist ein, teilweise sehr flaches, Stehrevier. Es zieht sich über etwa 12 Kilometer und 400 Meter Breite die Küste entlang. Alle westlichen Windrichtungen sind hier sehr gut fahrbar und die Wellen werden selten über 40 cm hoch. Im Sommer wächst hier leider viel Seegras; eine entsprechende Finne sollte man im Gepäck haben. Die Surf- und Kiteschule Windsurfing Rügen ist direkt am Spot. Der beste Zugang zum Wasser ist über den Campingplatz (Tageskarte). Ein landschaftlich schönes SUP-Revier für ausgedehnte Tagestouren.

Anfahrt: Von Stralsund über die B96 nach Rügen fahren. Bei Samtens Richtung Gingst abzweigen und weiter Richtung Ummanz-Suhrendorf. In Suhrendorf der Ausschilderung zum Campingplatz folgen.

GREIFSWALDER BODDEN - LOISSIN

Auch Loissin hat einen großen Stehbereich über mehrere hundert Meter Breite und einige Kilometer Länge mit viel Seegras, das hauptsächlich im Sommer und Herbst die Fahrt bremst. Eine Seegrasfinne gehört dann unbedingt ins Gepäck. An den vorgelagerten Sandbänken entstehen bei stärkeren Winden die ersten Wellen, während der Stehbereich flach bis leicht kabbelig bleibt. Wind aus West, Nord und Ost funktioniert hier perfekt. Der Zugang zum Wasser führt über den Campingplatz.

Anfahrt: Von der A20 Abfahrt 25 Richtung Greifswald nehmen und durch die Stadt nach Wolgast und kurz vor Kemnitz Richtung Brünzow und Lubmin fahren. Weiter Richtung Neuendorf und der Ausschilderung Campingplatz Loissin folgen.

NIEDERLANDE

OOSTVOORNSE MEER - SLAG STOORMVOGEL / SLAG BERGEEND / SLAG BAARTMANNETJE

Das Oostvoornse Meer ist ein Salzwassersee, der durch einen Damm vom Meer getrennt ist. Der stehtiefe Bereich in den drei Strandabschnitten Slag Stoormvogel, Slag Bergeend und Slag Baartmannetje ist jeweils durch Steinwälle parallel zum Ufer abgetrennt. Dahinter wird das Wasser sofort sehr tief. Der beste Einstieg ist eigentlich Slag Stoormvogel, da sich dort die Surfschule Go-Surf, das Euro Funcenter mit reichlich Windsurf- und Kitestuff und ein Restaurant befinden. Der nächste Campingplatz befindet sich ein paar Minuten vom Spot entfernt in Oostvoorne.

Anfahrt: Ab Apeldoorn die A1 bis Amersfoort fahren und weiter über die A28 bis Utrecht. Dort auf die A27 Richtung Breda biegen und am nächsten Autobahnkreuz auf die A12 bis hinter Gouda. Hier auf die A20 bis Rotterdam, dann über die A16 und A15 bis Rozenburg. Jetzt die N15 bis in die Industrieanlagen des Europoort. Von der N15 links abbiegen Richtung Oostvoorne (Oostvoornse Meer ist hier ausgeschildert) und die erste sofort wieder rechts zu den drei Strandabschnitten.

MARKERMEER - SCHELLINKHOUT

Das Markermeer ist hier kilometerweit stehtief. Durch den großen Bogen, den der Küstenverlauf hier macht, weht der meist vorherrschende Südwestwind deshalb auflandig. Aufgrund des flachen Wassers ist Schellinkhout ein ideales Winterrevier. Der Parkplatz liegt direkt am Spot und aufriggen kann man auf einer großen Wiese. Kleine Finne nicht vergessen!

Anfahrt: Von Amsterdam über die A7 Richtung Norden fahren bis zur Ausfahrt Hoorn. Ab Hoorn ist Schellinkhout ausgeschildert. Im Ort angekommen, einfach komplett durch den Ort bis zum Wasser fahren.

RENESSE - GREVELINGENMEER KABBELAARSBANK

Die Kabbelaarsbank bei Renesse ist eigentlich ein Kombirevier: Auf der einen Seite die Nordsee mit bis zu einen Meter hohen Wellen und auf der Binnenseite das Grevelingenmeer mit einem großen stehtiefen Bereich und Flach- bis Kabbelwasser. Der Spot liegt an einer gebogenen Landzunge, wodurch sich ein kleines Becken bildet, indem es maximal hüfttief ist. Aufriggen kann man auf Rasen und Parken direkt davor, zumindest wenn man früh genug aufsteht und noch einen Parkplatz bekommt, da es an guten Tagen recht eng wird. Die Infrastruktur funktioniert hier perfekt: Eine Surfschule mit Shop und Verleihstation, ein Restaurant, warme Duschen und Toiletten, alles da. Wegen der vielen Muschelbänke sollte man nicht ohne Surfschuhe ins Wasser gehen.

Anfahrt: Ab Apeldoorn die A1 bis Amersfoort fahren und weiter über die A28 bis Utrecht. Dort auf die A27 Richtung Breda und am nächsten Autobahnkreuz auf die A12 abzweigen bis hinter Gouda. Hier auf die A20 bis Rotterdam und dann über die A16 und A15 bis Rozenburg. Jetzt die N15 und N57 bis etwa in die Mitte des Brouwersdam, hier liegt der Spot.

BROUWERSDAM - DE PUNT

Am Brouwersdam bei De Punt ist es stehtief zwischen dem Ufer und einer parallel verlaufenden Steinmole. Selbst bei starkem Wind ist das Wasser flach wie ein Bügelbrett bis hin zu Kabbel-Wellen. Die besten Windrichtungen sind von Süd bis Ost. In der Saison kann es an den Wochenenden - wie eigentlich überall am Brouwersdam - sehr voll werden und man sollte rechtzeitig aufstehen, um noch einen Parkplatz zu bekommen. Beim Surfen aufpassen, es gibt einige Schilder, Bojen und Holzpfähle im Wasser.

Anfahrt: Ab Apeldoorn die A1 bis Amersfoort und weiter über die A28 bis Utrecht fahren, dort auf die A27 Richtung Breda und am nächsten Autobahnkreuz auf die A12 abbiegen bis hinter Gouda. Hier auf die A20 bis Rotterdam fahren und dann über die A16 und A15 bis Rozenburg. Jetzt über die N15 und N57 bis zum Nordende des Brouwersdam. Hier von der N57 Richtung Strand und De Punt abfahren.

IJSSELMEER - MAKKUM

Ähnlich wie in Workum ist das Ijsselmeer hier stehtief bis einige hundert Meter vorm Ufer. Das Revier besteht aus mehreren Sandbuchten, die sich hier am Rande des Ferienparks De Holle Poarte aneinanderreihen. Am Nordende des Strandes liegt eine Surfschule mit Verleihstation. Auch einen Shop findet man auf der Strandpromenade. Aufgrund der sehr flachen Sandbänke macht es Sinn, auch hier die Seegrasfinne oder eine kurze Finne einzupacken. Kiten ist hier in der Saison verboten. Erst ab Anfang Oktober, wenn das Wasser etwas abgelassen wird, um Überschwemmungen vorzubeugen, dürfen auch die Kiter auf´s Wasser.

Anfahrt: Von Apeldoorn kommend über die A50 in Richtung Zwolle fahren, dann weiter über die N50 Richtung Kampen und Emmeloord. Ab dort auf die A6 und später weiter auf der A7 über Sneek bis zur Ausfahrt Witmarsum. Ab hier ist Makkum ausgeschildert. Im Ort geht es dann vorbei an der Werft in Richtung Westen. Der Strand liegt beim Yachthafen.

IJSSELMEER - WORKUM

Bei Workum hat das Ijsselmeer einen großen stehtiefen Bereich bis ca. 400 Meter vor dem Ufer. Im Süden gibt es eine kleine Mole, die bei Südwind für perfektes Flachwasser sorgt. Aufgrund der geringen Wassertiefe und des teilweise steinigen Untergrunds sollte man eine kleine oder Seegrasfinne benutzen. Auch Surfschuhe können nicht schaden. An den vorgelagerten Sandbänken entstehen bei viel Wind kleine Wellen, die zum Springen geeignet sind.

Anfahrt: Von Apeldoorn kommend über die A50 in Richtung Zwolle fahren, dann weiter über die N50 Richtung Kampen und Emmeloord. Ab dort weiter auf der A6 bis zur Ausfahrt Lemmer. Hier auf die N359 bis Workum. Im Ort Richtung Westen ganz durch den Ort. Kurz vor dem Campingplatz It Soal liegt auf der rechten Seite der Parkplatz.

IJSSELMEER - HINDELOOPEN

Das Wasser in Hindeloopen ist nicht mehr ganz so flach wie in dem Gebiet um Makkum und Workum, hat aber immer noch einen Stehbereich von ca. 200-300 Meter vor dem Ufer. Etwa 200 Meter südlich vom Campingplatz fängt ein Naturschutzgebiet an, dort herrscht absolutes Surfverbot! Bei stärkeren Winden aus westlichen Richtungen bauen sich auch Wellen zum Springen auf. Eine Surfschule mit Verleih und Ersatzteilverkauf ist vor Ort. Reiner Westwind ist hier auflandig, das heißt: Höhe knüppeln. Besser ist Süd- oder Nordwest. Einen Parkplatz gibt es hier nicht, man parkt an der Straße am Deich oder übernachtet auf dem Campingplatz Schuilenburg mit eigenem Strand.

Anfahrt: Von Apeldoorn kommend über die A50 in Richtung Zwolle fahren, dann weiter über die N50 Richtung Kampen und Emmeloord. Ab dort auf die A6 bis Ausfahrt Lemmer. Hier auf die N359 Richtung Workum und kurz vorher nach links Richtung Hindeloopen abbiegen. Südlich von Hindeloopen führt die Straße direkt am Deich entlang. Kurz vor der Einfahrt zum Campingplatz Schuilenburg kann man sich an der Straße einen Parkplatz suchen.

IJSSELMEER - MOLKWERUM

Die Bedingungen sind hier ähnlich wie in Hindeloopen, nicht mehr ganz so flach wie in dem Gebiet um Makkum und Workum, aber immer noch stehtief bis ca. 200-300 Meter vor dem Ufer. Bei stärkeren Winden können sich Wellen bis zu einem Meter aufbauen, die zum Springen geeignet sind. Die besten Windrichtungen sind alle westlichen Richtungen, aber auch Nordost funktioniert noch ganz gut. Der Spot ist aufgrund von Mangel an Parkplätzen nicht so überlaufen wie z.B. Hindeloopen, Makkum oder Workum. Wer es also etwas ruhiger mag, der fährt hier hin.

Anfahrt: Von Apeldoorn kommend über die A50 in Richtung Zwolle fahren, dann weiter über die N50 Richtung Kampen und Emmeloord. Ab dort auf die A6 bis Ausfahrt Lemmer. Hier auf die N359 Richtung Workum und bei Koudum abzweigen und weiter bis Molkwerum. Der Spot liegt direkt am Deich (Sedyk) in Höhe des Campingplatzes ´t Seleantsje. Von Hindeloopen kommend liegt der Spot am Ende der Deichstraße.

VELUWEMEER - STRAND NULDE

Strand Nulde liegt südwestlich von Strand Horst. Die Surf- und Windbedingungen sind hier ähnlich, westliche und nördliche Winde kommen relativ frei an. Auch hier ist das Veluwemeer fast überall knie- bis hüfttief mit teilweise Steinen unter der Wasseroberfläche. Eine kurze oder Seegrasfinne sollte man im Gepäck haben. Die tiefere Fahrrinne liegt auf der gegenüberliegenden Seite. Das Veluwemeer ist an dieser Stelle jedoch recht schmal, so das der stehtiefe Bereich kleiner als in Strand Horst ist. Der beste Einstieg ist über den Campingplatz "Surfcamping Strand Nulde". Ein weiterer Einstieg für Tagesbesucher liegt etwa 300 Meter südwestlich vom Campingplatz. Dort sind allerdings bei schönem Wetter viele Badegäste am Sandstrand und das Parken ist kostenpflichtig.

Anfahrt: Strand Nulde liegt südwestlich von Harderwijk. Über die A28 bis zur Ausfahrt Nulde fahren und der Ausschilderung zum Campingplatzes folgen.

VELUWEMEER - STRAND HORST

Strand Horst ist der wohl bekannteste und beliebteste Spot am Veluwemeer. Wie am gesamten Veluwemeer sollte man eine kleine oder Seegrasfinne im Gepäck haben, da das Gebiet fast überall knie- bis hüfttief ist und teilweise größere Steine im Wasser liegen. Der große Strand bietet genügend Platz, auch wenn es an windigen Tagen sehr voll werden kann. Selbst im Winter trifft man hier an guten Tagen noch viele Surfer. Der Parkplatz liegt direkt am Strand und zum Aufriggen ist genügend Rasenfläche vorhanden. In der Hauptsaison hat das Testcenter des Telstar Surfshops seinen Container aufgebaut. Die sanitären Anlagen und eine Imbissbude sind ebenfalls nur in der Saison geöffnet. Die Surf- und die Kitezone sind zumindest am Strand voneinander getrennt, auf dem Wasser sollte man gegenseitig Rücksicht üben. Die meistens vorherrschenden westlichen Winde und Nordwind sind hier am besten zum Surfen geeignet. Ostwind ist ablandig und man muss erst ein Stück durch das Wasser laufen, um der Abdeckung durch die Bäume zu entgehen.

Anfahrt: Der Spot liegt südwestlich von Harderwijk direkt an der Autobahn. Über die A28 die Ausfahrt Strand Horst nehmen und sofort wieder rechts abbiegen. An der Schranke muss man die Parkgebühr bezahlen.

VELUWEMEER - HARDERWIJK

Das Veluwemeer ist in diesem Bereich fast überall stehtief. Teilweise gibt es sehr flache Sandbänke, dort besteht Schleudersturzgefahr. Eine Ersatzfinne mitzunehmen kann auch nicht schaden (wie eigentlich überall am Veluwemeer). Der Spot liegt direkt vor dem Stadtzentrum von Harderwijk mit sehr schönem Ambiente. Aufriggen kann man auf einer großen Wiese und der Parkplatz liegt gleich neben dem Spot. Perfekte Infrastruktur; trotzdem wird es hier nie richtig voll.

Anfahrt: Über die A1 die Abfahrt Kootwijk oder über die A28 die Ausfahrt Lelystad nehmen und weiter Richtung Harderwijk fahren. Im Ort der Ausschilderung zum Dolfinarium bis zum Parkplatz folgen.

VELUWEMEER - HOOPHUIZEN

Hoophuizen ist stehtief bis in Höhe der kleinen, vorgelagerten Insel Pierland, die sich etwa in der Mitte zwischen Strand und dem gegenüberliegendem Ufer befindet. Hinter der Insel sind weite Bereiche nicht mehr stehtief. Außerdem verläuft hier die Schiffahrtsstraße (mit Bojen gekennzeichnet). Der Einstieg geht nur über den Campingplatz mit seinem schönen Sandstrand. Die sanitären Anlagen und Einkaufsmöglichkeiten können hier genutzt werden.

Anfahrt: Über die A28 bei Abfahrt Elspeet in Richtung Nunspeet abfahren und weiter Richtung Harderwijk. In Hulshorst kurz vor dem Ortsausgangsschild nach rechts Richtung Veluwemeer abbiegen. Über den asphaltierten Feldweg (Varelsweg) kommt man zum Campingplatz Bad Hoophuizen direkt am Wasser.

VELUWEMEER - POLSMATEN

In Polsmaten geht die Stehtiefe bis zu den 3 kleinen, vorgelagerten Inseln. Dahinter wird das Wasser dann allmählich tiefer. Auch die durch Bojen gekennzeichnete Schiffahrtsstraße verläuft dort. Nordöstlich von Polsmaten liegt ein Vogelschutzgebiet, welches im Wasser durch eine Steinmole vom Surfrevier abgetrennt ist. Dort herrscht absolutes Surfverbot! An Land gibt es Toiletten, Duschen und eine große Wiese zum Aufriggen. Der Parkplatz ist in der Saison gebührenpflichtig.

Anfahrt: Über die A28 bis zur Ausfahrt Elspeet, von hier in Richtung Nunspeet und weiter Richtung Harderwijk. Kurz nach dem Ort Nunspeet von der Hauptstrasse nach rechts Richtung Veluwemeer (beschildert) in den Vreeweg einbiegen bis zum Parkplatz.

VELUWEMEER - HOOGHE BIJSSCHEL

Der Spot liegt zwischen Hoophuizen und Polsmaten. In Hooghe Bijsschel sind ähnliche Surfbedingungen wie in Hoophuizen. Stehtief etwa bis zur Mitte und danach über weite Bereiche nicht mehr stehtief. Auch hier verläuft die mit Bojen gekennzeichnete Schiffahrtsstraße in dem tieferen Gewässer. Der Einstieg erfolgt über den Campingplatz mit seinen sanitären Anlagen und Einkaufsmöglichkeiten.

Anfahrt: Über die A28 bei Abfahrt Elspeet in Richtung Nunspeet abfahren und weiter Richtung Harderwijk. Auf ungefähr halber Strecke zwischen Nunspeet und Hulshorst nach rechts Richtung Veluwemeer abbiegen bis zum Campingplatz Hooghe Bijsschel direkt am Veluwemeer.

VELUWEMEER - RIVIERA

Das Veluwemeer ist an dieser Stelle ziemlich schmal. Der Spot liegt am nördlichen Westufer des Veluwemeeres und eignet sich gut bei östlichen bis südlichen Winden. Um in das stehtiefe Wasser zu kommen, muss man erst die mit Bojen gekennzeichnete Schiffahrtsstraße überqueren, auf der im Sommer viel Betrieb herrscht. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Wasser dann teilweise so flach, das man auch hier eine kleine Finne dabei haben sollte. Der beste Einstieg ist über den Campingplatz, die sanitären Anlagen und Einkausmöglichkeiten kann man hier nutzen.

Anfahrt: Über die A28 die Abfahrt Lelystad in Richtung Harderwijk nehmen und weiter über die N302 bis durch den Ort Harderwijk. Kurz nach dem Überqueren des Veluwemeers rechts auf die N306 abzweigen. Nach einigen Kilometern ist der Campingplatz Riviera Parc ausgeschildert.