Bodyboard Ratgeber

Bodyboarding ist eine Wassersportart, die im Vergleich z.B. zum Windsurfen nur einen geringen Materialaufwand erfordert. Ein Board, eine Leash, ein paar Flossen und evtl. einen Neoprenanzug reichen für die ersten Versuche aus. Zudem hält sich auch der finanzielle Aufwand in Grenzen. 

Bodyboard Ausrüstung

Grundsätzlich würde zwar das Bodyboard alleine zu Anfang reichen, zur Sicherheit sollte jedoch eine Bodyboard Leash (die eh meistens im Lieferumfang enthalten ist) dazu gehören, damit man sein Board in der Welle nicht beim ersten Abgang verliert. Auch Bodyboard Flossen sind hilfreich, um einfacher und schneller vom Ufer raus zu paddeln und sie unterstützen dich beim Anpaddeln der Welle. 
Ferner schützt ein einfacher Neoprenanzug gegen Unterkühlung des Körpers, da man beim Bodyboarden viel Zeit im Wasser verbringt und die europäischen Wassertemperaturen selten sehr warm sind. Sollten die Wassertemperaturen doch einmal zu warm für den Neo werden, greift man zur Boardshorts und einem Lycra Shirt als Schutz gegen die Sonne.
Auch ein Bodyboard Bag ist nützlich als Schutz gegen mechanische Einflüsse und als Überhitzungsschutz (Blasenbildung!) bei starker Sonneneinstrahlung z. B. Im Auto. Ausserdem fällt der Transport des Boards zum Strand leichter, wenn man sich den Gurt des Bags über die Schulter hängt oder den Bag sogar als Bodyboard Rucksack nutzen kann.

Bodyboard Aufbau

Ein preiswertes Bodyboard um 30-40 Euro wie z.B. das Boardcore Bodyboard Raven oder das SurfnSun Bodyboard Similar besteht aus einem einfachen EPS-Kern. Das ist fest verdichtetes Styropor, welches recht preiswert in der Herstellung ist und für den Anfänger und Gelegenheitssurfer sicherlich ausreicht. Bodyboards für den Freizeitgebrauch halt. Schwere Surfer sollten hier jedoch aufpassen, da durch die eröhte Belastung in Wellen die Gefahr besteht, das solche Boards brechen.
Stabiler sind Bodyboards mit Stringer wie das Flood Bodyboard Dynamx Stringer, welche zwar auch aus einem hochverdichteten EPS-Kern bestehen, der jedoch zusätzlich mit einem Epoxy Fiberglass Stringer verstärkt ist. Dieser Stringer verstärkt das Board in Längsrichtung, was zu mehr Stabilität und Steifigkeit führt.
Die Cobra Bodyboards von Bugz widerum bestehen aus einem Kern aus geschlossenzelligem und vernetztem E.V.A Schaum, der kein Wasser aufnimmt.
Die Unterseite (Bottom) der meisten Bodyboards ist mit einer flexiblen Platte aus PE (Polyethylen) oder HDPE (High Density Polyethylen) versehen, die mit dem Kern verklebt wird. Diese Platte ist robust und glatt und verleiht dem Board die guten Fahreigenschaften.
Das Heck (Tail) des Bodyboards sollte bei Anfängern und Gelegenheitssurfern halbrund (Crescent Tail) ausgeschnitten sein. Durch die dadurch bedingte gute Auflage des Körpers ist das Bodyboard leichter zu kontrollieren. 
Bodyboards mit einem Bat (Fledermaus) Tail sind in der Regel schwieriger zu kontrollieren, da durch die Form des Hecks der Körper nicht so sicher aufliegt wie bei einem Crescent Tail. Daher werden in diese Bodyboards oft Channels eingearbeitet, welche das Board stabilisieren.
                

Bodyboard Größe

Die benötigte Bodyboard Größe ermittelt man, indem man die Länge des eigenen Körpers vom Fußboden bis etwa zur Hüfte mißt. Daraus ergibt sich die Länge des Bodyboards. Zusätzlich ist das Körpergewicht zu beachten. Die Mindestgröße sollte etwa sein: 

 

 
Im Zweifelsfall das Bodyboard lieber eine Nummer größer wählen, da es leichter anzupaddeln ist und ein zu kleines Board nicht genügend Auftrieb entwickelt.
Bei allen Bodyboards gilt jedoch: Bodyboards sind keine Schwimmhilfe. Gute bis sehr gute schwimmerische Eigenschaften werden bei der Benutzung vorausgesetzt. Kinder sollten nur unter Aufsicht eines Erwachsenen Bodyboarden.